Mobilität

 

Bad Vilbel liegt vor den Toren Frankfurts in einer verkehrsstarken Region – Durchgangsverkehr aus umliegenden Kommunen gehört leider zum Alltag. Umso wichtiger ist ein intelligentes, ideologiefreies und faktenbasiertes Verkehrskonzept, das alle Mobilitätsformen berücksichtigt, die Stadtteile gut anbindet und Pendlerinnen wie Pendlern verlässliche Angebote macht. Gleichzeitig müssen Handwerker, Lieferdienste und Gewerbetreibende Bad Vilbel weiterhin gut erreichen können.

Straßenverkehr

  • Um Bad Vilbel vom Durchgangsverkehr umliegender Kommunen zu entlasten, setzen wir uns weiterhin für die Südumgehung der B521 ein. Der vierspurige Ausbau der B3 zwischen Massenheim und Karben soll zügig vorangebracht werden, ebenso eine eigene Abfahrt von der B3 zur künftigen Therme Bad Vilbel. 

  • Den Verkehrsfluss wollen wir – beispielsweise durch Anpassung der Ampelschaltung entlang der L3008 nach Fertigstellung der dortigen Wohnbebauung – weiter verbessern.

Öffentlicher Personennahverkehr 

  • Bad Vilbel hat eine hervorragende ÖPNV-Anbindung – und das soll auch so bleiben, jedoch ohne Eingriffe, die den Stadtcharakter belasten. Den Bau einer Straßenbahn durch Bad Vilbel bis in den Quellenpark lehnen wir daher weiterhin ab. Stattdessen unterstützen wir die Planungen einer Regionaltangente Ost (RTO) Frankfurt–Niddertal sowie den Ausbau und die Elektrifizierung der Niddertalbahn.

  • Seit Dezember 2025 ist der On-Demand-Shuttledienst KNUT im gesamten Bad Vilbeler Stadtgebiet verfügbar. Damit ist das bisher auf den Frankfurter Norden begrenzte Angebot erstmals über die Frankfurter Stadtgrenzen hinaus gewachsen und ermöglicht flexible, nachhaltige Mobilität für alle Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler.

  • Den Vilbus-Verkehr werden wir schrittweise elektrifizieren. 

  • Unsere Bahnhöfe wollen wir zu modernen Mobilitätsstationen weiterentwickeln, an denen Bus, Bahn, Fahrrad und Sharing-Angebote intelligent verknüpft sind. Der barrierefreie Aus- und Umbau aller Bushaltestellen, der unter der CDU-geführten Stadtregierung bereits weit vorangeschritten ist, soll abgeschlossen werden.

Radverkehr

  • Wir werden weiter daran arbeiten, den Radverkehr in Bad Vilbel noch sicherer und attraktiver zu machen. Das in 2025 umfassend fortgeschriebene Radverkehrskonzept soll konsequent umgesetzt und weiterentwickelt werden. 

  • Dazu gehört der schrittweise Ausbau des Schnellradwegs FRM6 zwischen Frankfurt und der Wetterau sowie der Bau einer Geh- und Radbrücke über die L3008 zwischen Im Schleid und der Krebsschere.

Fußverkehr

  • Jeder von uns ist Fußgänger oder Fußgängerin. Sichere Fußwege sind deshalb ein zentraler Bestandteil einer Stadt, die die Belange aller Menschen berücksichtigt. 

  • Die Fußwegeachsen in der Innenstadt werden wir weiter optimieren. Gemeinsam mit Schulen, Elternbeiräten, Polizei und Verwaltung werden wir zudem ein Aktionsprogramm „Sicherer Schulweg“ auf den Weg bringen. Zunächst sollen hierfür die aktuell gültigen Schulwegepläne gemeinsam mit den örtlichen Schulen kritisch überprüft werden. Ziel ist es, im nächsten Schritt gemeinsam Potenziale für Verbesserungen zu identifizieren und umsetzen.