Weil Mut mehr schafft: CDU Bad Vilbel stellt Programm zur Kommunalwahl 2026 vor

Das Spitzentrio der CDU Bad Vilbel (von links): Sebastian Wysocki, Irene Utter und Bastian Zander.

Bad Vilbel. Mit einem klaren politischen Kurs und einer starken Bilanz gehen die CDU Bad Vilbel und ihr Spitzentrio Sebastian Wysocki, Irene Utter und Bastian Zander in die Kommunalwahl am 15. März 2026. Unter dem Leitmotiv „Weil Mut mehr schafft.“ stellt die Union nun ihr Programm für die kommenden fünf Jahre vor – mit dem Anspruch, Bad Vilbel als lebenswerte Stadt für alle Generationen weiter voranzubringen und die hohe Lebensqualität zu sichern.

Im Vorfeld ihrer Programmarbeit hat die CDU Bad Vilbel eine stadtweite Postkarten-Aktion durchgeführt: Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, digital oder analog Anregungen, Kritik und konkrete Vorschläge einzureichen. „Diese Rückmeldungen waren für uns sehr wertvoll“, betont Bad Vilbels CDU-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Tobias Utter. „Die Hinweise aus der Bürgerschaft sind direkt in unser Wahlprogramm eingeflossen. Wir hören zu – und nehmen die Menschen und ihre Anliegen ernst.“

Bad Vilbel habe sich in den vergangenen Jahren mutig weiterentwickelt – trotz schwieriger Rahmenbedingungen und großer Baustellen, die Kraft gekostet haben. Zu den wichtigsten Projekten zählen die umfassende Erneuerung der Innenstadt mit der Sanierung der Frankfurter Straße, dem sanierten Kurhaus, der neuen Stadthalle VILCO und dem Kurgarten. Parallel wurden zahlreiche Grün- und Freiflächen in allen Stadtteilen aufgewertet – vom Kurpark über den Burgpark bis hin zu neuen Spiel-, Sport- und Erholungsangeboten. Auch kulturell hat sich Bad Vilbel weiterentwickelt: Die Burgfestspiele sind die besucherstärksten Festspiele Hessens, und der unvergessliche Hessentag 2025 war nicht nur ein finanzieller Erfolg und ein Turbo für die Stadtentwicklung, sondern hat auch den Zusammenhalt nachhaltig gestärkt.

Maßvolle Stadtentwicklung und keine Straßenbahn

Auf dieser Grundlage formuliert die CDU Bad Vilbel ihr Programm für die Jahre 2026 bis 2031. Maßvolle Stadtentwicklung bleibt ein zentrales Leitprinzip: neuer Wohnraum ja, aber nur punktuell mit Augenmaß und ohne neue, große Baugebiete.

Die CDU bekennt sich zudem klar zur Badetradition der Stadt: Ein kommunales Hallenbad für Schulen, Vereine und Familien – eingebettet in die künftige Thermenwelt – gehört ebenso zur Agenda wie die grundlegende Sanierung des Freibads, sobald das neue Hallenbad in Betrieb ist. Mit der Baugenehmigung ist zeitnah zu rechnen.

Ein klares Signal setzt die CDU auch beim Thema Mobilität: Eine Straßenbahntrasse durch Bad Vilbel wird es mit ihr nicht geben. „Eine Straßenbahn würde unsere Stadt in der Mitte zerschneiden und massive Eingriffe in gewachsene Strukturen bedeuten“, erklärt Utter. „Die Bauarbeiten würden über viele Jahre den Verkehr lahmlegen – zudem müsste der geplante große Grünstreifen im Quellenpark für die Trasse geopfert werden.

Stattdessen setzt die CDU auf ein ausgewogenes Miteinander aller Mobilitätsformen: Bus, Bahn, Rad, Fußverkehr und Auto – ohne ideologisches Gegeneinander. Geplant sind eine weiterhin starke Bahnanbindung, die Regionaltangente Ost, der Ausbau der Niddertalbahn und der S6 nach Friedberg, sanierte Straßen, sichere Fußwege, der Radschnellweg FRM6, ein schrittweise elektrifizierter Vilbus sowie moderne Mobilitätsstationen an den Bahnhöfen.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Sozial- und Familienpolitik. Die CDU versteht Bad Vilbel als Stadt für alle Generationen. Familien sollen in Bad Vilbel bestmögliche Rahmenbedingungen vorfinden – von der Kita über Schule und Freizeit bis hin zu kulturellen Angeboten. Dazu gehören verlässliche Kinderbetreuungsangebote, moderne und sichere Spielplätze, Unterstützung und Angebote für Jugendliche ebenso wie für Seniorinnen und Senioren. Das Ehrenamt und die Bad Vilbeler Vereine können sich mit der CDU weiterhin auf großzügige Unterstützung verlassen. 

Mehr Stadtgrün, solide Finanzen, starke Wirtschaft

Das Programm umfasst auch den Schutz und die klimaangepasste Entwicklung des Stadtwalds, die Schaffung eines neuen, 25.000 Quadratmeter großen Niddaparks zwischen Südbahnhof und Nidda sowie eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung. Gleichzeitig setzt die CDU auf Entwicklungsperspektiven für heimische Unternehmen – und damit auf eine Erweiterung des Dortelweiler Gewerbegebiets. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die solide Finanzpolitik: Bad Vilbel steht heute nahezu schuldenfrei da, und das trotz umfangreicher Investitionen und der Senkung der Gewerbesteuer auf den hessenweit zweitniedrigsten Satz.

“Darum bitten wir am 15. März um Ihr Vertrauen: Unterstützen Sie mit Ihren Stimmen die CDU und ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Sorgen Sie für klare Verhältnisse, damit Bürgermeister Sebastian Wysocki und sein Team unsere Stadt weiter voranbringen”, so Tobias Utter. “Nicht, weil wir behaupten, alles sei perfekt, sondern weil wir zeigen: Wir haben den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Wir packen an. Wir halten Wort. Damit Bad Vilbel auch in fünf Jahren eine Stadt ist, auf die wir stolz sein können: lebenswert, sicher, finanziell solide, wirtschaftsfreundlich, kulturstark, familienfreundlich – und mit starken Stadtteilen.“

Das vollständige Wahlprogramm der CDU Bad Vilbel mit allen Themenschwerpunkten ist online abrufbar unter www.cdu-badvilbel.de/kommunalwahl-2026.

Deliah Werkmeister