Sicherheit
& Feuerwehr

 

Sicherheit bleibt Markenkern der CDU. Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt seit Jahren einen positiven Trend: Die Zahl der Straftaten in Bad Vilbel ist kontinuierlich niedrig. Das ist erfreulich und bestätigt, dass viele Maßnahmen greifen. Gleichzeitig wissen wir, dass objektive Zahlen und subjektives Empfinden nicht immer übereinstimmen. Manche Menschen fühlen sich trotz sinkender Kriminalität unsicherer als noch vor einigen Jahren – und auch das nehmen wir ernst.

Sicherheit bedeutet aber mehr als gute Polizeiarbeit. Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet hervorragende Arbeit und ist für ein sicheres Bad Vilbel unverzichtbar. Gleiches gilt für einen starken Katastrophenschutz. Wir wollen diese Bereiche weiter stärken und unterstützen.

Sicherheit stärken

  • Wir werden die Sicherheitslage künftig noch genauer betrachten und eine repräsentative Bürgerbefragung zu dieser Thematik im Rahmen des KOMPASS-Programms durchführen. Damit möchten wir in Erfahrung bringen, wo die Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler Handlungsbedarf sehen, wie das Sicherheitsgefühl in den Stadtteilen bewertet wird und welche Verbesserungen gewünscht sind. Dieses Feedback soll direkt in das städtische Sicherheitskonzept einfließen.

  • Bereits seit über 22 Jahren gibt es in Bad Vilbel den freiwilligen Polizeidienst; Grundlage hierfür ist ein Koordinationsvertrag zwischen der Stadt und dem Land Hessen aus dem Jahr 2003, der zunächst den Einsatz von sechs Helferinnen und Helfern vorsah. Inzwischen ist die Zahl auf zwölf Kräfte gewachsen. Wir bekennen uns zur Arbeit des Freiwilligen Polizeidienstes und wollen diesen weiter stärken. Wir wollen die Präsenz der Ordnungspolizei abends und am Wochenende durch zusätzliches Personal erhöhen.

  • Regelmäßige Sicherheitsbesprechungen zwischen Stadtverwaltung und Polizei Bad VIlbel sorgen dafür, dass wichtige Informationen schnell und unkompliziert ausgetauscht werden. Diese bewährte und gut funktionierende Zusammenarbeit wollen wir beibehalten.

Feuerwehr & Brandschutzzentrum

  • Die Freiwillige Feuerwehr ist eine tragende Säule unserer Sicherheitsinfrastruktur. Doch der bestehende Feuerwehrstützpunkt aus dem Jahr 1990 genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr – schließlich ist Bad Vilbel in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark gewachsen. Mit dem von der CDU initiierten Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung im Sommer 2025 wurde ein entscheidender Schritt getan: Am Rande des Neubaugebiets Quellenparks soll ein neues Brandschutzzentrum entstehen, das den modernen Anforderungen an den Brandschutz gerecht wird und optimale Bedingungen für Einsatzfähigkeit und Ausbildung bietet.

  • Die Planungen sehen unter anderem ausreichend große Fahrzeughallen, Lagerkapazitäten und großzügige Umkleidebereiche vor. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bedeutet dies: modernste Infrastruktur, kurze Wege und gute Arbeitsbedingungen. Das ist eine wichtige Investition in die Sicherheit unserer Stadt – und ein klares Signal der Wertschätzung gegenüber den Menschen, die ihre Freizeit für den Feuerwehrdienst einsetzen.

  • Gleichzeitig bleibt für die CDU klar: Bad Vilbel bekommt mit dem Brandschutzzentrum einen neuen leistungsfähigen Kernstandort, aber keine zentrale Feuerwehr. Mit der CDU wird es keine politisch verordnete Zusammenlegung von Stadtteilwehren geben. Die Stadtteilwehren garantieren kurze Ausrückzeiten, lokale Verwurzelung und eine starke Einsatzbereitschaft in allen Stadtteilen. 

  • In der kommenden Wahlperiode steht zudem ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Freiwillige Feuerwehr auf der Agenda der CDU.

Zivil- und Katastrophenschutz

  • Egal ob während der Corona-Pandemie, dem Ukrainekrieg oder bei schlimmen Unwettern: Ein stark aufgestellter Zivil- und Katastrophenschutz ist unabdingbar, um die Sicherheit der Menschen auch bei größeren Schadenslagen zu gewährleisten. Das gilt nicht nur für den Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde, sondern auch für die Städte und Gemeinden.

  • Um in Bad Vilbel im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben, sorgen wir für die Ausstattung städtischer Gebäude mit Notstrom, die Weiterentwicklung von Alarmierungsstrukturen und Notfallplänen. Hierzu wurde zu Beginn des Jahres 2026 eine neue Stelle geschaffen. Außerdem wollen wir die Brandschutzerziehung in unserer Stadt konsequent weiter ausbauen. 

Kontrollen

  • Mit gewerberechtlichen Schwerpunktkontrollen in Gaststätten mit Geldspielgeräten wollen wir dafür Sorge tragen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt bzw. eingehalten werden.