Stadtteile
Die fünf Ortsverbände der CDU Bad Vilbel haben jeweils eigene Programme für ihren Ortsteil erarbeitet. Einzelne Forderungen oder größere Vorhaben wurden bereits im Programm für die gesamte Stadt aufgeführt.
Dortelweil
Raum für Kinder und Jugendliche
Dortelweil bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein vielfältiges Freizeitangebot – von Spielplätzen über das Efzet bis hin zu einer Dirtbike-Bahn, einem öffentlichen Schachfeld sowie Bolz- und Basketballplätzen.
Dieses Angebot möchten wir erhalten und im Austausch mit den Jugendlichen weiterentwickeln. Die Dortelweiler CDU setzt sich daher dafür ein die bestehenden Basketballfelder am Spielplatz Mozartkopf durch ein modernes 3x3-Spielfeld zu ersetzen. Einer der entfernten Körbe soll am Sportplatz Dortelweil wieder aufgestellt werden.
Nach der Gestaltung eines „Platzes für Jugendliche“ am Niedererlenbacher Weg soll im Zuge der Nidda-Renaturierung eine kleine Schutzhütte entlang der Niddaroute auf der Südseite der Nidda errichtet werden. Zudem setzt sich die Dortelweiler CDU dafür ein, weitere Standorte im Ortsteil zu identifizieren, an denen sich Jugendliche treffen können.
Mit dem Neubau des Kunstrasenplatzes wird auch der bestehende Spielplatz am Sportplatz neugestaltet. Wir setzen uns dafür ein, diesen aufzuwerten und durch Baumpflanzungen sowie weitere Maßnahmen für ausreichend Beschattung zu sorgen. Auf den bestehenden Spielplätzen wurden bereits Schattenelemente installiert und zahlreiche Bäume gepflanzt. Diese Maßnahmen möchten wir weiter vorantreiben.
Freizeit im Grünen/Sport vor Ort
Dortelweil bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern ein vielfältiges Angebot an Naherholung, Freizeitgestaltung, Individualsport sowie an sportlicher, sozialer und kultureller Teilhabe in den zahlreichen Vereinen des Ortsteils. Diese aktive und bunte Vereinslandschaft mit ihren vielen Mitgliedern und ehrenamtlich Engagierten bildet das soziale Rückgrat unserer Gemeinschaft. Der Erhalt der Freiluft-Sportstätten, Sporthallen und Freizeitflächen sowie deren kostenlose Nutzung durch die Vereine ist der Dortelweiler CDU ein besonderes Anliegen.
Wir möchten die Dortelweiler Vereine weiterhin beim Erhalt und Ausbau ihrer Infrastruktur unterstützen und die Vereinsarbeit projektbezogen über das „Dortelweiler Waldgeld“ fördern. Die Umwandlung des Rasen- in einen Kunstrasenplatz am Sportplatz Dortelweil befindet sich in der Umsetzung. Nach Abschluss der Arbeiten soll dort wie geplant eine neue Calisthenics-Anlage das Angebot erweitern.
Auch das Angebot für die Dortelweiler Vierbeiner konnte durch die Einrichtung einer Hundeauslaufzone neben dem Rathaus erweitert werden. Das Dortelweiler Kies sowie die Grünzüge im Ortsteil dienen der Naherholung. Die Dortelweiler CDU setzt sich für die Renaturierung der Nidda zwischen der blauen Radbrücke bis zum Bahnübergang der Niddertalbahn ein. Umfangreiche Baumpflanzungen im Dortelweiler Kies sollen den teils absterbenden Baumbestand ersetzen und den einzigartigen Charakter des Gebietes erhalten.
Angesichts des Klimawandels gewinnt das öffentliche Grün für ein angenehmes Mikroklima zunehmend an Bedeutung. Auf Initiative der Dortelweiler CDU wurden abgängige Bäume sukzessive ersetzt. Diese Vorgehensweise wollen wir weiterhin unterstützen und zusätzlich den Baumbestand an geeigneten Stellen im Ortsteil erweitern.
Würdigung des Ehrenamts
Das ehrenamtliche Engagement ist Pfeiler des sozialen Miteinanders und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Deshalb setzen wir uns ausdrücklich für die Förderung des Ehrenamts ein. Unser Ziel ist es, diese Arbeit durch gezielte Unterstützung zu stärken und für die notwendige öffentliche Anerkennung zu sorgen.
Neue Mitte in Dortelweil
Der Dortelweiler Platz bildet gemeinsam mit dem angrenzenden Kultur- und Sportforum sowie dem Brunnencenter den zentralen Mittelpunkt des Ortsteils. Er verbindet den alten mit dem neuen Teil Dortelweils und dient als Veranstaltungsort für zahlreiche Aktivitäten wie beispielsweise die Dortelweiler Kerb. Der Platz konnte in den vergangenen Jahren um ein öffentliches Schachspiel, eine Duftrasen-Sitzbank und eine Baumelbank erweitert werden. Auf Initiative der Dortelweiler CDU wurde zudem die gärtnerische Umgestaltung und Aufwertung des Übergangs vom Parkplatz zum Dortelweiler Platz beschlossen. Bauliche Maßnahmen sollen den Platz künftig deutlich aufwerten. Die Infrastruktur wurde bereits durch die Erweiterung des VilCar-Angebots, neue Ladesäulen sowie eine Packstation verbessert. Nach wie vor unterstützen wir, unter weitgehendem Erhalt des alten Baumbestandes, eine südliche Randbebauung des Platzes. Die Dortelweiler CDU setzt sich für die Ansiedlung einer Gastronomie mit Außenbewirtung am Dortelweiler Platz ein.
Gewerbe und Einzelhandel
Das Einzelhandelsangebot in Dortelweil rund um das Brunnencenter gewährleistet die Grundversorgung. Durch die Unterstützung des PORTA-Neubaus konnte erreicht werden, dass ein Discounter, zwei Fachmärkte und eine Gastronomie angesiedelt werden.
Durch die Unterstützung der Dortelweiler CDU konnten durch die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Dortelweiler und Bad Vilbeler Unternehmen und Handwerksbetriebe künftig weiter wachsen können. Die Dortelweiler CDU setzt sich in diesem Zusammenhang dafür ein, das neue Gewerbegebiet verkehrlich an die Kreisstraße K10 anzubinden, um die Belastung des Wohngebiets zu minimieren.
Kultur und Kunst
Kultureller Mittelpunkt Dortelweils ist das Kultur- und Sportforum mit dem angrenzenden Dortelweiler Platz. Doch auch auf den vielen kleineren Plätzen im Ortsteil, um das Sport- und Vereinsheim sowie auf den Vereinsgeländen findet ein vielfältiges kulturelles Leben statt. Mit der Anpassung der Benutzungsordnung für das Sport- und Vereinsheim konnte ein anwohnerverträglicher Betrieb erreicht werden.
Die traditionelle Dortelweiler Kerb, die in enger Zusammenarbeit des Kerbvereins mit den Vereinen organisiert wird, stärkt maßgeblich den sozialen Zusammenhalt und ist identitätsstiftender Bestandteil Dortelweils. Der Dortelweiler CDU ist der Erhalt der Kerb ein großes Anliegen. Wir setzen uns dafür ein, den Kerbverein finanziell über das Dortelweiler Waldgeld, durch aktive Mitarbeit und politisch zu unterstützen.
Die Graffitikunst ist in Dortelweil fest verankert. Die Graffiti-Kampagne hat zu einer deutlichen Aufwertung des Ortsbilds und zu einer Reduktion illegaler Graffiti geführt. Die Dortelweiler CDU setzt sich daher dafür ein, weitere Standorte mit hochwertigen Graffitikunstwerken zu gestalten.
Nach der Auflösung des Vereins „Bund der Vertriebenen – Ortsverband Dortelweil“ konnte auf Initiative der Dortelweiler CDU das Mahnmal erhalten und auf die Georg-Mutz-Anlage verlegt werden. Die Dortelweiler CDU setzt sich auch weiterhin für die Bewahrung der kulturellen Identität Dortelweils ein. Dazu gehört auch die Anlage eines attraktiven Wanderwegs durch den Ortsteil. Entlang des Weges sollen Informationsstelen über Dortelweil und seine Geschichte informieren. In die Wanderroute soll der Aussichtspunkt am Mozartkopf integriert werden, der im Zuge dessen aufgewertet werden soll.
Die Musikschule bietet in Dortelweil dezentralen Unterricht an. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen und wohnortnaher Musikunterricht möglich bleibt.
Sicherheit und Verkehr
Sicherheit ist Vertrauenssache. In den Herbst- und Wintermonaten führen schlecht beleuchtete Wege dazu, dass sich Menschen unsicher fühlen. Auf Initiative der Dortelweiler CDU wurden der Speierlingweg, der Niedererlenbacher Weg und der Kloppenheimer Weg mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Wir setzen uns außerdem dafür ein, den Weg am Spielplatz Mozartkopf zwischen Margeritenstraße und Kloppenheimer Weg punktuell zu beleuchten.
In Zusammenarbeit mit der Polizei konnten Angstorte identifiziert und durch das Entfernen von dichtem Bewuchs am S-Bahnhof oder die Installation von Spiegeln in der Unterführung entschärft werden. Für uns bleibt die Beseitigung solcher Orte weiterhin ein wichtiges Ziel.
Ebenso ist uns der Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum ein Anliegen. So konnten wir den barrierefreien Umbau der Querung am Dortelweiler Platz mit einem Leitsystem für Sehbehinderte sowie weitere Querungshilfen im Ortsteil erreichen. Wir möchten den barrierefreien Ausbau von Querungen, Fußgängerüberwegen und Kreisverkehren weiter vorantreiben. Die Fortsetzung der Wegesanierung auf dem Friedhof in Dortelweil soll eine sichere und barrierearme Nutzung gewährleisten.
Auch kritische Verkehrsbereiche wurden durch Grenzmarkierungen für Halt- oder Parkverbote und durch Tempo-30-Piktogramme entschärft. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, solche Bereiche zu identifizieren und zu entschärfen. So setzen wir uns unter anderem für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der Friedberger Straße am AGO-Seniorenzentrum ein.
Mobilität der Zukunft
Als Alternative zum PKW bietet Dortelweil gut ausgebaute Radwege in die anderen Ortsteile sowie in die umliegenden Gemeinden, eine Anbindung an das Busnetz über den VilBus, mehrere Standorte des Carsharing-Angebots VilCar und einen zentralen S-Bahnhof.
Die Radverkehrsinfrastruktur wurde in den vergangenen beiden Legislaturperioden verbessert und Barrieren abgebaut. Durch die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts bleibt der Radverkehr weiterhin eine zentrale Säule der Mobilitätswende. Wir unterstützen eine schnelle Umsetzung der Radschnellverbindung von Butzbach nach Frankfurt, die durch Dortelweil führt. Die Dortelweiler CDU war an der Ausarbeitung der Trassenführung maßgeblich beteiligt. Wir setzen uns für die Umsetzung des Radverkehrskonzepts ein, das vor allem innerörtliche Verbesserungen vorsieht. Geprüft werden soll, ob durch bauliche Anpassungen am Sport- und Vereinsheim eine öffentliche Toilette am Radweg Niddaroute eingerichtet werden kann. Zusätzlich setzt sich die Dortelweiler CDU dafür ein, am Kultur- und Sportforum Lademöglichkeiten für E-Bikes zu schaffen.
Die Stadtwerke bieten mit VilCar Carsharing an vier Standorten in Dortelweil an. Die Dortelweiler CDU setzt sich für einen bedarfsorientierten Ausbau dieses Angebots ein.
Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos wurde vorangetrieben: Am Dortelweiler Platz wurden neue Ladesäulen errichtet, weitere Ladepunkte in der Tiefgarage des Brunnencenters sind in der Umsetzung. Die Dortelweiler CDU unterstützt eine stetige Erweiterung dieser sowie die Ergänzung um zusätzliche Schnellladesäulen.
Darüber hinaus unterstützen wir die zweite Baustufe des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Bad Vilbel und Friedberg. Auf Initiative der CDU Dortelweil konnten im Planfeststellungsverfahren wichtige Anpassungen erreicht werden. Die Radverkehrsführung durch die Unterführung bleibt erhalten und der Flächenverlust bei den Kleingärten konnte reduziert werden. Wir werden den Ausbau im Austausch mit Anwohnerinnen, Anwohnern und Initiativen begleiten.
Zudem unterstützen wir den vierspurigen Ausbau der B3 zwischen Karben und Massenheim zur Entlastung des innerörtlichen Verkehrs.
Die Verkehrssituation und Leistungsfähigkeit vielgenutzter Straßen und Kreuzungen in Dortelweil, aber auch der ruhende Verkehr sollen regelmäßig überprüfen werden. Durch geeignete Maßnahmen sollen der Verkehrsfluss und die Sicherheit im Ortsteil dauerhaft gewährleistet werden.
Betreuung, Schule und Bildung
Dortelweil bietet im U3- und Ü3-Bereich mit den 5 Kindertagesstätten sowie der Betreuung über Tagesmütter ein sehr gutes Betreuungsangebot, das wir in herausfordernden Zeiten erhalten wollen. Die frühkindliche Förderung soll ausgebaut und durch umfangreiche Zusatzangebote ergänzt werden.
Mit der Regenbogenschule verfügt Dortelweil über eine Grundschule an zwei Standorten. Zudem bietet die Europäische Schule RheinMain eine weitere Grundschule, ein Gymnasium sowie eine zusätzliche Kindertagesstätte. Das Hauptgebäude der Regenbogenschule wurde umfangreich umgebaut. Die Dortelweiler CDU setzt sich dafür ein, den Schulstandort zu sichern. Ebenso unterstützen wir mögliche Erweiterungsvorhaben der Europäischen Schule. Beim Neubau von Sportstätten soll darauf hingewirkt werden, dass diese außerhalb des Schulbetriebs auch von Vereinen genutzt werden können.
Senioren und Wohnen im Alter
In Zeiten einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft rücken die Bedürfnisse und die Lebensqualität unserer Seniorinnen und Senioren in den Mittelpunkt. Ältere Menschen sind ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft und verdienen besondere Aufmerksamkeit – nicht nur in Bezug auf altersgerechten Wohnraum, sondern auch hinsichtlich ihrer sozialen Teilhabe und Freizeitgestaltung. Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass ältere Menschen in Dortelweil noch besser leben können.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, seniorengerechten Wohnraum zu fördern, Barrieren abzubauen und die Infrastruktur altersgerecht zu gestalten. Ein wichtiger Bestandteil dieser Bemühungen ist die Schaffung weiterer Orte im Ortsteil, an denen Begegnungen möglich sind und das soziale Miteinander gestärkt wird.
Auf Initiative der Dortelweiler CDU konnte bereits viel erreicht werden: Zahlreiche Barrieren im Ortsteil wurden beseitigt und die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Auch der Weg zwischen dem AGO-Seniorenzentrum und dem Dortelweiler Platz wurde barrierefrei gestaltet. Ein konkretes Projekt zur Förderung der Begegnung ist die neue Sitzgruppe für Senioren an der Willy-Brandt-Straße Ecke Niedererlenbacher Weg.
Gronau
Wege, Straßen und Verbindungen dauerhaft instand halten
Gut erhaltene Straßen und Wege sind Voraussetzung für Mobilität, Sicherheit und Lebensqualität in Gronau. Sie werden täglich genutzt – von Anwohnerinnen und Anwohnern, Pendlerinnen und Pendlern, Schulkindern, Radfahrenden sowie Besucherinnen und Besuchern. Deshalb setzen wir einen klaren Schwerpunkt auf den Erhalt der bestehenden Infrastruktur. Unser Ziel ist es, Schäden frühzeitig zu erkennen und nicht erst dann zu reagieren, wenn größere Eingriffe notwendig werden.
Für uns als CDU Gronau heißt das: vorhandene Infrastruktur erhalten, Maßnahmen realistisch planen und Sanierungen Schritt für Schritt umsetzen. Wir wollen ein dauerhaftes, strukturiertes Instandsetzungsprogramm umsetzen, bei dem der Zustand von Straßen und Wegen regelmäßig erfasst und bewertet wird. Auf dieser Grundlage sollen Maßnahmen priorisiert und nacheinander abgearbeitet werden. So lassen sich Mittel gezielt einsetzen, Folgekosten vermeiden und Sanierungen besser planen.
Unser Fokus liegt auf den Straßen im Ortsgebiet sowie auf offiziell genutzten Rad- und Fußwegen. Feldwege beziehen wir dort ein, wo sie für Naherholung, Rad- und Fußverkehr oder die Anbindung Gronaus eine erkennbare Rolle spielen. Wir ordnen Zuständigkeiten realistisch ein und setzen dort an, wo Verbesserungen tatsächlich umsetzbar sind. Wichtig ist uns dabei Transparenz: Maßnahmen sollen nachvollziehbar begründet und zeitlich eingeordnet werden.
Zudem wollen wir stark genutzte Wege sicherer machen. An ausgewählten Stellen wollen wir die Beleuchtung gezielt verbessern, etwa auf wichtigen Verbindungen zu Sport- und Vereinsanlagen.
Sichere und durchgängige Verbindungen für Rad- und Fußverkehr
Der Rad- und Fußverkehr spielt für Gronau eine wesentliche Rolle – im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zu Vereinen und in der Freizeit. Eine sichere und durchgängige Infrastruktur ist dafür Voraussetzung. Unser Anspruch ist klar: Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, soll sich sicher, zügig und selbstverständlich bewegen können.
Ein zentrales Projekt ist der Radweg zwischen Gronau und Rendel. Als CDU Gronau sehen wir diese Verbindung als Schlüsselprojekt für den Alltagsradverkehr zwischen den Ortsteilen. Diese Strecke ist seit Jahren geplant, bislang aber nicht umgesetzt. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir legen Wert auf klare Zuständigkeiten, verbindliche Zeitpläne und transparente Entscheidungen. Wo Verfahren stocken, haken wir nach. Ziel ist eine sichere, durchgängige Verbindung, die heutigen Anforderungen an den Radverkehr gerecht wird und eine echte Alternative zum Auto darstellt.
Auch innerhalb Gronaus wollen wir bekannte Gefahrenstellen gezielt angehen. Unübersichtliche Straßenführungen, fehlende Querungen und stark genutzte Wege verbessern wir Schritt für Schritt durch bauliche Anpassungen, klare Markierungen und eine bessere Führung des Rad- und Fußverkehrs. Dabei setzen wir auf realistische Lösungen, die vor Ort Wirkung zeigen.
Der Radweg zwischen Gronau und Rendel steht dabei exemplarisch für unseren Anspruch, Alltagsradverkehr ernst zu nehmen. Es geht nicht um ein zusätzliches Freizeitangebot, sondern um eine sichere Verbindung für den täglichen Weg zwischen den Ortsteilen. An diesem Maßstab messen wir Planung, Prioritätensetzung und Umsetzung.
Uferweg entlang der Nidder nachhaltig erneuern
Der Uferweg entlang der Nidder ist eine wichtige Verbindung für Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Radfahrende und Erholungssuchende. Gleichzeitig entlastet er die Neue Straße und wird intensiv genutzt. In mehreren Abschnitten weist der Weg jedoch deutliche Schäden auf, die Komfort und Sicherheit einschränken.
Wir wollen den Uferweg deshalb abschnittsweise grundlegend erneuern – vom Ortsbeginn bis zur Brücke Richtung Niederdorfelden. Ziel ist ein sicherer und gut ausgebauter Weg, der dem hohen Nutzungsdruck gerecht wird. Bei Planung und Ausführung orientieren wir uns am bereits erneuerten Abschnitt zwischen Rendeler Brücke und Dortelweil und übertragen bewährte Lösungen auf die übrigen Bereiche. Dabei legen wir Wert auf langlebige Materialien, eine klare Wegeführung und eine Umsetzung, die den Naturraum respektiert. Der Uferweg soll auch künftig sowohl als Alltagsverbindung als auch als Ort der Erholung dienen. So stärken wir die Naherholung entlang der Nidder und schaffen verlässliche Infrastruktur.
Sport- und Bewegungsangebote für Jugendliche ausbauen
Jugendliche brauchen wohnortnahe Möglichkeiten für Sport, Bewegung und Begegnung. Öffentliche Flächen spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie unabhängig von Vereinsmitgliedschaften genutzt werden können. Wir wollen bestehende Angebote erhalten und gezielt weiterentwickeln.
Der vorhandene Basketballplatz soll grundlegend saniert und wieder attraktiv gemacht werden. Zudem prüfen wir die Einrichtung eines umzäunten Soccerkäfigs. Solche Anlagen sind besonders bei Jugendlichen gefragt und gleichzeitig platzsparend. Bei der Standortwahl achten wir von Beginn an auf klare Regeln, eine gute Einbindung in die Umgebung und Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft. Themen wie Lärmschutz und Nutzungszeiten sollen frühzeitig geklärt werden.
Sportboxen an Spielplätzen sinnvoll ergänzen
Als sinnvolle Ergänzung für Spielplätze prüfen wir an ausgewählten Standorten den Einsatz digitaler Sportboxen. Über diese können Sport- und Spielgeräte unkompliziert ausgeliehen werden – flexibel, niedrigschwellig und ohne großen baulichen Aufwand.
Sportboxen bieten zusätzliche Bewegungsanreize für Kinder, Jugendliche und Familien und erweitern die Nutzungsmöglichkeiten öffentlicher Flächen. Wir prüfen, an welchen Standorten ein solches Angebot sinnvoll ist und wie Betrieb, Pflege und Nutzung dauerhaft organisiert werden können.
Jugend- und Begegnungsräume gezielt weiterentwickeln
Räume wie der Gronaris-Saal und die Breitwiesenhalle sind zentrale Orte für Vereine, Veranstaltungen und das gemeinschaftliche Leben in Gronau. Sie werden intensiv genutzt und erfüllen wichtige Funktionen. Bevor neue Flächen geschaffen werden, ist uns daher eine realistische Bewertung der bestehenden Auslastung wichtig.
Gleichzeitig sehen wir, dass der Bedarf an flexiblen, gut nutzbaren Räumen stetig wächst – insbesondere für Jugendliche und kleinere Gruppen. Im geplanten Neubaugebiet wollen wir frühzeitig prüfen, ob ein zusätzlicher, kompakter Jugend- und Begegnungsraum sinnvoll integriert werden kann. Falls nicht, werden wir alternative Standorte betrachten. Dabei geht es nicht um große Neubauten, sondern um funktionale Lösungen, die tatsächliche Bedarfe aufgreifen.
Ziel ist es, bestehende Angebote zu ergänzen und neue Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, die Vereinen, Initiativen und jungen Menschen im Ort zugutekommen.
Ortszentrum stärken und Information modernisieren
Das Ortszentrum ist Treffpunkt und Aushängeschild Gronaus. Hier entscheidet sich, wie der Ort wahrgenommen wird – von Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie von Gästen. Wir wollen den Ortskern stärken und übersichtlich sowie zeitgemäß gestalten.
Wir wollen den Bereich rund um die bisherige Litfaßsäule und die Vereinsaushänge neu ordnen und durch ein zentrales, digitales Infodisplay ersetzen. Das Display soll Veranstaltungen, Termine und wichtige Bürgerinformationen gut sichtbar, aktuell und barrierearm darstellen. Damit bündeln wir Informationen an einem Ort, reduzieren Zettelwirtschaft und stärken die Sichtbarkeit des Vereinslebens. Gleichzeitig soll der Brunnenplatz weiterhin durch saisonale Gestaltung und eine bewusste Nutzung bei Veranstaltungen lebendig bleiben.
Naturraum Nidda und Nidder behutsam erlebbar machen
Die Renaturierung von Nidda und Nidder hat wertvolle Natur- und Erholungsräume geschaffen. Diese Entwicklung wollen wir behutsam fortführen, ohne den sensiblen Naturraum zu überfordern. Auf Grundlage bestehender Konzepte aus Stadt und Kreis wollen wir prüfen, wo ausgewählte Aufenthalts- und Aussichtspunkte ergänzt werden können. Besonders im Bereich der Zusammenführung von Nidda und Nidder sehen wir hierfür Potential. Umweltbildung, Naturbeobachtung und Erholung sollen im Vordergrund stehen. Wegeführungen, Aufenthaltsbereiche und Informationen sollen so gestaltet werden, dass sie Orientierung bieten und Rücksicht auf Flora und Fauna nehmen.
Ortsentwicklung mit Plan, Maß und Verantwortung
Gronau wächst und steht vor wichtigen Entscheidungen. Für uns als CDU Gronau bedeutet Ortsentwicklung, Verantwortung für den gesamten Ort zu übernehmen – heute und in Zukunft. Wir setzen auf klare Ziele, nachvollziehbare Verfahren und eine Planung, die langfristige Qualität über kurzfristige Interessen stellt.
Neue Vorhaben sollen sich in bestehende Strukturen einfügen und die vorhandene Infrastruktur berücksichtigen. Verkehr, Entwässerung, Umwelt und soziale Belange müssen von Beginn an mitgedacht werden. Wir wollen Entwicklungen frühzeitig steuern, statt später nachzubessern.
Für uns gehört zu verantwortungsvoller Ortsentwicklung auch Transparenz. Entscheidungen sollen nachvollziehbar vorbereitet und verständlich erläutert werden. Wir wollen Informationen frühzeitig bereitstellen und Planungsprozesse offen begleiten. So schaffen wir Vertrauen und Akzeptanz für Entwicklungen im Ort. Dazu gehören belastbare Gutachten, klare Zuständigkeiten und eine offene Kommunikation. Chancen und Grenzen müssen ehrlich benannt werden. Ortsentwicklung verstehen wir als kontinuierlichen Prozess, der transparent gestaltet und politisch verantwortet wird.
Wohnen in Gronau: Schrittweise, konkret und nachvollziehbar
Neuer Wohnraum wird in Gronau gebraucht, muss aber maßvoll und gut geplant entstehen. Unser Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne den Ort zu überfordern. Am Standort „Am Gronauer Bahnhof“ entsteht auf rund 4.000 Quadratmetern ein neues Wohnquartier mit etwa 60 bis 70 Wohnungen. Geplant sind zudem Nutzungen wie Nahversorgung oder eine Arztpraxis. Der Bebauungsplan ist beschlossen, das Verfahren läuft. Archäologische Untersuchungen werden durchgeführt, notwendige Anpassungen – insbesondere im Hinblick auf Starkregen – geprüft. Wir begleiten die Umsetzung eng und achten auf eine sorgfältige Ausführung.
Nördlich der Dortelweiler Straße wird ein weiteres Wohngebiet vorbereitet. Geprüft werden unterschiedliche Wohnformen, um ein ausgewogenes Angebot zu schaffen. Grundlage ist ein städtebauliches Konzept, das derzeit erarbeitet wird. Hydrologische Gutachten sollen sicherstellen, dass Entwässerung und Starkregenschutz von Beginn an berücksichtigt werden. Dabei gilt: Qualität vor Tempo, Rücksicht auf die Nachbarschaft und Nachhaltigkeit.
Uns ist wichtig, dass in neuen Wohngebieten unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigt werden. Dazu gehören Mietwohnungen, familiengerechte Grundrisse ebenso wie Angebote für ältere Menschen, die im Ort bleiben möchten. Ziel ist ein ausgewogener Mix verschiedener Wohnformen.
Gronau 2035 – Unser Blick in die Zukunft
Gronau soll auch in Zukunft ein Ort bleiben, in dem man gerne aufwächst, lebt und alt wird. Unser Anspruch ist es, den Stadtteil so weiterzuentwickeln, dass Bewährtes erhalten bleibt und notwendige Veränderungen verantwortungsvoll umgesetzt werden. Wir sehen Gronau als lebendigen Stadtteil mit einem guten Miteinander – das Fundament hierfür bilden eine starke Nachbarschaft sowie engagierte Vereine und Ehrenamtliche. Diese Strukturen wollen wir stärken und unterstützen, denn sie machen den besonderen Charakter unseres Ortes aus.
In zehn Jahren soll Gronau ein Ort sein, in dem sich alle Generationen gleichberechtigt bewegen können: auf sicheren Wegen, mit verlässlichem Nahverkehr, guten Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Seniorinnen und Senioren. Der öffentliche Raum soll gepflegt und einladend sein.
Wachstum werden wir mit Maß gestalten. Neuer Wohnraum soll sich in den Ort einfügen, die vorhandene Infrastruktur berücksichtigen und unterschiedliche Lebensentwürfe ermöglichen. Qualität, Nachhaltigkeit und Rücksicht auf bestehende Nachbarschaften stehen für uns dabei an erster Stelle.
Natur und Landschaft rund um Nidda und Nidder verstehen wir als wertvollen Schatz. Sie sollen geschützt, aber auch behutsam erlebbar bleiben. Erholung, Umweltbildung und Naturschutz gehören für uns zusammen.
Unser Ziel ist kein schneller Wandel, sondern eine Entwicklung mit Augenmaß. Gronau soll sich weiterentwickeln, ohne sein Gesicht zu verlieren. Dafür stehen wir – mit Erfahrung, Verantwortung und dem festen Willen, die Zukunft unseres Stadtteils gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu gestalten.
Heilsberg
Der Heilsberg verfügt, auch im Vergleich zu anderen Stadtteilen im Rhein-Main-Gebiet, über eine gute und moderne Infrastruktur. Er hat lebendige und gut erreichbare Treffpunkte und Versorgungsmöglichkeiten, die den Alltag erleichtern und verschönern. Dies gilt es zu erhalten und wenn möglich zu optimieren.
Mit dem Neubau des Bürgerhauses besteht die Möglichkeit, den Vorplatz so zu nutzen, dass dort regelmäßig ein Wochenmarkt abgehalten werden kann – analog beispielsweise zum Markt in Massenheim. Dies wurde bereits in der Planung des Bürgerhauses als Option genannt, die Anschlussmöglichkeiten für die Stände als auch eine öffentliche Toilettenanlage wurden beim Bau mitgedacht. Zudem finden sich dort neue E-Ladesäulen und ausreichend überdachte Fahrradabstellplätze sowie E-Bike-Lademöglichkeiten. Ein Wochenmarkt würde die Nahversorgung des Heilsbergs verbessern, kurze Wege für frische Waren schaffen und zugleich einen Ort der Begegnung bieten – gerade für Familien und ältere Menschen. Er muss dann allerdings auch von der Kundschaft angenommen werden, denn ohne stetige Nachfrage sind Wochenmärkte nicht zu halten, wie Beispiele in anderen Stadtteilen zeigen.
Wir setzen uns für den dauerhaften Erhalt einer voll funktionsfähigen Postfiliale in der Alten Frankfurter Straße oder eine gleichwertige Alternative ein. Die Zwischenlösung mit nur zwei Stunden Öffnung pro Tag genügt nicht den Bedürfnissen vieler Heilsberger Haushalte. Zusätzlich soll die Errichtung neuer DHL-Paketstationen bzw. Paketboxen im hinteren Heilsberg geprüft und umgesetzt werden – für bequeme Abholung und Zustellung, auch für jene, die nicht in der Nähe der Hauptstraße wohnen.
Zahlreiche Gespräche mit potentiellen Anbietern wie dem 24/7-Angebot „teo“ der Handelskette tegut hat es bereits gegeben, um auch den hinteren Heilsberg nach der Schließung des Edeka-Marktes besser zu versorgen. Bisher konnten sich die privaten Immobilieninhaber wie die GWH nicht für ein solches Angebot begeistern lassen. Wir bleiben dran und das Thema auf der Tagesordnung.
Nachnutzung Areal Altes Georg-Muth-Haus und Ortsentwicklung
An der Alten Frankfurter Straße entsteht für rund 15 Millionen Euro das neue Bürgerhaus mit integrierter Kita – die größte Investition im Stadtteil seit Jahrzehnten. Das Gebäude bietet einen teilbaren Saal mit rund 300 Quadratmeter, ein großzügiges Foyer und flexible Nutzungsräume für Vereine, Kultur und Begegnung. Die Kita bietet Platz für bis zu 124 Kinder, mit großen Außenflächen und einer eigenen Dachterrasse für U3-Kinder. Das Haus wird ein zentraler Ort des Miteinanders werden. Die Bauarbeiten neigen sich dem Ende zu, die vollständige Nutzung ist für Mitte 2026 vorgesehen.
Nach dem Umzug der Kita Villa Wichtelstein in ihr neues Domizil wird das altehrwürdige Georg-Muth-Haus eine letzte Nutzung erfahren: Die Kita Kunterbunt in der Elisabethenstraße muss ebenfalls komplett neu gebaut werden. Damit kein Kind seine Kindergartenzeit in einem Container verbringen muss, wird die „Kunterbunt“ für die Bauzeit von circa zwei Jahren in das Georg-Muth-Haus einziehen. Danach, also frühestens im Jahr 2028, wird das ehemalige Bürgerhaus sein Ende finden, sprich abgerissen werden.
Das Areal des Georg-Muth-Hauses bietet Potential für eine sinnvolle Nachnutzung. Wir möchten dieses Potenzial heben und mit einer Mischung aus Wohnbebauung, Erweiterungsmöglichkeit für die Sportvereine und einer – wenn es die Marktlage hergibt – möglichen Nahversorgung das Areal entwickeln. Berücksichtigt werden soll auch der stark frequentierte Spazier- und Wanderweg hin zum Frankfurter Grüngürtel, aber auch der Zugang zum Feld.
Mobilität
Um den Heilsberg noch bedarfs- und alltagsgerechter zu gestalten, braucht es bessere Wege, die Anpassung der Verkehrsführung und mehr Sicherheit – für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gleichermaßen.
Wir setzen uns für eine Realisierung des überregionalen Radschnellwegs „FRM6“ von Frankfurt über Bad Vilbel nach Butzbach ein. Der FRM6 wird den Heilsberg in Höhe des Lidl-Kreisels kreuzen. Zur Freude der Pendlerinnen und Pendler wird er damit ein guter Zubringer für den Radverkehr in Richtung der Friedberger Warte und anschließend zur Frankfurter Innenstadt. Aber er wird auch mit einem Abzweig eine direkte und gute ausgebaute Radverkehrsanbindung in Richtung Bergen-Enkheim sein. Eine gute Rad-Anbindung stärkt nachhaltige Mobilität und verbindet den Heilsberg besser mit der Region, weshalb wir weiter auf die Realisierung dieser Vorzugsvariante drängen werden.
Um die Verkehrssituation zu verbessern, stehen wir für eine konsequentere Kontrolle des ruhenden und fließenden Individualverkehrs – um Parkplatzprobleme zu entzerren und Gefahren für Rad- und Fußverkehr zu reduzieren. Dabei soll auch über Verkehrskonzepte oder Tempo-30-Zonen offen nachgedacht werden. Die Anwohnerschaft in den betroffenen Gebieten gilt es frühzeitig in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen und über die Vor- aber sicherlich auch Nachteile dieser Konzepte zu informieren.
Aufenthaltsqualität & öffentliche Raumgestaltung
Der Heilsberg ist lebenswert und naturverbunden – mit Begegnungsräumen, Grünflächen und Zugang zu Wald und Feld. Dennoch kann bei der Gestaltung der zentralen Straßen, Plätze und Grünanlagen immer nachgebessert werden. Dafür setzen wir uns ein.
Wir setzen uns für mehr Straßenbegleitgrün, attraktive Pflanzungen und ausreichend Fahrradabstellplätze entlang der Alte Frankfurter Straße ein. Mit einer ersten Umgestaltung ist Anfang des Jahres 2026 bereits begonnen worden, wir setzen uns dafür ein, dass weitere folgen werden.
Der kleine Platz neben dem REWE-Markt soll neu gestaltet und aufgewertet werden – als Begegnungsort und Platz zum Verweilen. Diese Idee wurde bereits im Ortsbeirat besprochen und verdient breite politische Unterstützung.
Der Freudenbergpark, benannt nach seinem Stifter Adolf Emil Freudenberg, hat sich zu einem Ort der Ruhe und Erholung entwickelt, mit einem wunderbaren Aussichtspunkt weit über Bad Vilbel und Umgebung. Der Park ist damit nicht nur Grünfläche, er ist ein lebendiges Stück Heilsberger Geschichte, Mahnmal und Freizeitraum zugleich. Mit neuen Baumpflanzungen, neuen LED-Laternen oder auch regelmäßig durch den CDU-Verband durchgeführten Müllsammelaktionen halten wir den Park in Schuss.
Geschichte, Erinnerung und Stadtteil-Identität
Der Heilsberg hat eine bewegte Geschichte – als Siedlung auf ehemaligem Truppenübungsplatz, mit Nachkriegs-Wohnraum für Vertriebene und Aussiedler, über die „Amisiedlung“ mit früheren Nachbarn der US-Army. Dank des tollen Jubiläums sind viele Initiativen rund um die Historie der von Pfarrer Otto Fricke erdachten „Stadt auf dem Berg“ entstanden. Diese Geschichte soll sichtbar und wertgeschätzt bleiben.
Zur Erinnerung an die Geschichte des Heilsbergs und seiner Siedler wurde 2008 ein Kunstwerk aus sechs Stelen im Freudenbergpark errichtet – es symbolisiert Generationen von Siedlern, ihre Flucht, ihre Ankunft und das Leben in der neuen Heimat. Das Denkmal aus Holz ist in die Jahre gekommen und verwittert zusehends. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses erneuert wird, um unsere Ortsgeschichte und Erinnerungskultur zu stärken.
Wir setzen uns für ein Abbild des historischen Siedlergemäldes aus dem Saal des Georg- Muth-Hauses im neuen Bürgerhaus ein. Damit bleibt die Geschichte Heilsbergs zentral präsent und erlebbar für alle.
Zudem schlagen wir vor, an die Geschichte der deutsch-amerikanischen Freundschaft und die frühere US-Stationierung in der sogenannten „Ami-Siedlung“ zu erinnern — neben den bereits bestehenden Hinweisen auf dem neu eingerichteten Heilsberg-Pfad scheint uns die Bemalung des Trafo-Häuschens vor der Dreifeldhalle im beliebten Graffiti-Stil passend.
Auch die Überreste des Anfang des letzten Jahrhunderts bereits zerstörten Steinkistengrabes sollen von fachlicher Stelle gesichtet werden. Falls sie von historischer Bedeutung sind, ist dieser Teil der Heilsberger Geschichte zu dokumentieren.
Natur, Freizeit und Naherholung
Grünräume, Spielplätze und wohnortnahe Freizeitflächen sind essentiell für die Lebensqualität auf dem Heilsberg. Wir setzen uns dafür ein, diese Orte sicher, attraktiv und generationengerecht zu gestalten.
Der Pommernspielplatz ist der meistgenutzte Spielplatz auf dem Heilsberg und ein täglicher Treffpunkt für Familien. Viele Kinder verbringen dort ihre Nachmittage, während Eltern gemeinsam ins Gespräch kommen. Wir setzen uns dafür ein, den Spielplatz umfassend zu modernisieren: Mit zusätzlichen Bänken und Tischen zum Verweilen, neuem fugenlosen Fallschutz und natürlich neuen und inklusiven Spielgeräten, damit der Spielplatz wirklich für alle Kinder ein Erlebnis ist.
Die Treppe zum Russenwäldchen soll saniert werden, damit der Zugang sicherer und gepflegter wird — als Zugang zum Naherholungsort Wald für alle Generationen.
Wir unterstützen Initiativen zur Pflege und Säuberung von Parkanlagen und Waldflächen wie etwa die regelmäßigen Müllsammelaktionen der CDU Bad Vilbel im Freudenbergpark und rund ums neue Jugendhaus und das „Russenwäldchen“.
Vereine, Sport und Gemeinschaft
Die Vereine und engagierten Bürgerinnen und Bürger auf dem Heilsberg sind das Herz unseres Zusammenlebens. Ihre Arbeit prägt das Miteinander, stärkt das Wir-Gefühl und sorgt für ein lebendiges Vereinsleben. Die CDU Heilsberg unterstützt dieses Engagement ausdrücklich – sowohl finanziell als auch ideell.
Bereits heute bieten die neue Dreifeldhalle und das bald fertiggestellte neue Bürgerhaus hervorragende Rahmenbedingungen für Sport- und Freizeitvereine und weitere Gruppierungen. Vereine wie der SSV Heilsberg, der TC Heilsberg, der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Vilbel-Heilsberg, der Kneipp-Verein und früher auch der Siedlungsverein profitieren von modernen Trainingsmöglichkeiten, Vereinsräumen und Begegnungsorten. Wir möchten die Infrastruktur für Vereine weiter optimieren: Über die in Bad Vilbel bewährte Drittel-Finanzierung können Projekte gemeinsam von Verein, Stadt und dem Spendenverein umgesetzt werden.
Geplant ist die Errichtung eines Boule-Platzes an der Sporthalle, um zusätzliche Freizeitangebote für Jung und Alt zu schaffen. Darüber hinaus setzen wir uns für die Umbenennung der bestehenden Sportanlage in „Manfred-Zander-Sportanlage“ ein. Dies würdigt das langjährige Engagement und stärkt die Identität des Heilsbergs als Ort aktiver Gemeinschaft.
Das neue Bürgerhaus wird Räume und einen Saal bieten, die flexibel nutzbar sind – für Vereine, Kultur, Versammlungen oder Kurse. Wir möchten eine Nutzung so breit wie möglich fördern: von Musik‑ und Theatergruppen über Senioren‑Treffs bis zu Integrations‑ oder Nachbarschaftsprojekten.
Die CDU Heilsberg wird weiterhin alles daran setzen, dass Vereine die besten Voraussetzungen vorfinden, ihre Arbeit zu entfalten und den Heilsberg als lebenswerten Stadtteil zu prägen.
Sichere und moderne Abwasserinfrastruktur
Der Heilsberg wächst stetig und entwickelt sich weiter – gleichzeitig steigen die Anforderungen an unsere Abwasser- und Entwässerungssysteme. Um Rückstau und Überschwemmungen durch sehr starke Regenfälle vorzubeugen, sind umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen an den Mischwasserentlastungsanlagen notwendig.
Konkret betrifft dies den Neubau des Drosselbauwerks an der Martin-Luther-Straße sowie die Erweiterung und den Umbau des Bauwerks am Tannenweg. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Regen- und Schmutzwasser künftig noch effizienter und sicherer abgeleitet werden.
Bürgernah, transparent und im Dialog
Die CDU Heilsberg steht für Beteiligung, Offenheit und verantwortliche Politik. Wir stehen regelmäßig mit Bürgerinnen und Bürgern im Dialog – bei Bürgerversammlungen, Ortsbeiratssitzungen, Festen und Spaziergängen über den Heilsberg, um Wünsche und Perspektiven direkt aufzunehmen. Mit Ortsvorsteher Peter Schenk, den Mitgliedern im Ortsbeirat, dem Stadtverordneten Jens Völker sowie dem CDU-Vorstand um den Vorsitzenden Peter Pfeiffer haben wir engagierte Aktive, die sich täglich für den Heilsberg einsetzen. Mit dem Ersten Stadtrat Bastian Zander haben wir sogar einen Heilsberger im Rathaus, der für die Belange unseres Stadtteils immer ein offenes Ohr hat und meist schnell eine Lösung für Probleme findet.
Die Planung und Umsetzung der Projekte (Nachnutzung Georg-Muth-Haus, Wege, Grünflächen, Verkehrsmaßnahmen) sollen transparent und nachvollziehbar erfolgen – mit Einbindung der Anwohner, Vereine und Betroffenen. Priorität haben nachhaltige, generationengerechte und barrierearme Lösungen – für Alt und Jung, für Familien, Senioren und Alleinstehende.
Kernstadt
Die Kernstadt ist das Herz Bad Vilbels. Hier treffen Geschichte und Gegenwart aufeinander, hier bündeln sich Handel, Kultur, Wohnen und Mobilität, hier pulsiert das städtische Leben. Als größter Stadtteil kommt ihr eine besondere Rolle zu: Was hier gelingt, strahlt in die gesamte Stadt aus. Eine lebendige Kernstadt ist Voraussetzung für eine starke Gesamtstadt – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Gleichzeitig ist die Innenstadt ein sensibler Raum. Unterschiedliche Interessen treffen aufeinander: Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität müssen in Einklang gebracht werden. Stadtentwicklung in der Kernstadt bedeutet deshalb immer auch Ausgleich, Verantwortung und langfristiges Denken. Genau diesen Anspruch hat die CDU Bad Vilbel in den vergangenen Jahren verfolgt – und wird ihn auch künftig verfolgen.
Die Kernstadt als größter Stadtteil Bad Vilbels hat in den vergangenen Jahren vielerorts ein neues, modernes Gesicht erhalten. Diese Zeit der notwendigen Um- und Neugestaltung war von Großbaustellen und Einschränkungen für die Bewohnerinnen und Bewohner geprägt – eine belastende Phase, die insbesondere das Gewerbe entlang der Frankfurter Straße gefordert hat. Wir haben diesen Prozess eng begleitet und sind froh, dass diese “Operation am offenen Herzen” abgeschlossen werden konnte und unsere Einkaufsstraße samt Stichstraßen in neuem Glanz erstrahlt.
Dennoch gibt es noch viel zu tun. Die Kernstadt soll als lebenswerte Stadtmitte für alle Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler fungieren – dafür braucht es nicht nur attraktive Quartiere sowie gut ausgebaute (Einkaufs-)Straßen, Geh- und Radwege, sondern auch vielfältige kulturelle Angebote, viel Stadtgrün zum Durchatmen und nicht zuletzt: ein gutes, sicheres Gefühl.
Stadtentwicklung ist für uns kein Selbstzweck und keine Abfolge einzelner Großprojekte. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren muss, die hier leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Gerade in der Kernstadt gilt es, Bewährtes zu erhalten, neue Impulse gezielt zu setzen und Veränderungen mit Mut und Augenmaß umzusetzen.
Maßvolle Stadtentwicklung
Die neu gestaltete und attraktivierte Frankfurter Straße wollen wir – mit Unterstützung der neuen City-Managerin und dem professionalisierten Stadtmarketing – als Einkaufsstraße weiter stärken. Ein gutes Leerstandsmanagement ist dafür ein wesentlicher Baustein. Auch verkaufsoffene Sonntage und Feste sollen nach Möglichkeit dazu beitragen.
Wir begrüßen, dass die Innenstadt durch die rund 250 neu entstehenden Wohnungen der Stadtgärten sowie die preiswerten Wohnungen in der Homburger Straße in ihrer Wohn- und Sozialstruktur vielfältig und heterogen bleibt. Bad Vilbel ist damit groß genug: In den vergangenen Jahren sind Hunderte neue Wohneinheiten für mehrere Tausend Menschen in Bad Vilbel entstanden. Nun gilt es, als Stadtgesellschaft zusammenzuwachsen. Weitere neue, große Baugebiete wird es mit uns nicht geben – lediglich maßvolle Nachverdichtung auf bereits dafür ausgewiesenen Flächen.
Im Wohngebiet Quellenpark/Stadtgärten werden wir die Fertigstellung der “Plaza“ mit seinen Geschäften begleiten, den künftigen Grünzug gestalten und ehrenamtlich organisierte Begegnungsformate wie das Stadtgärtenfest weiter fördern.
Wir setzen uns für eine bessere Ausschilderung und gepflegte öffentliche Toiletten ein, etwa am Spielplatz Ritterweiher und am Südbahnhof.
Die Drei-Feld-Halle in der Saalburgstraße wird – mit Unterstützung des Wetteraukreises als Schulträger – durch einen Neubau ersetzt, der mehr Raum für den Vereinssport bieten wird. Wir unterstützen das Vorhaben des Wetteraukreises, den Schulcampus der Saalburgschule und der John-F.-Kennedy-Schule auszubauen und die Stadtschule zu sanieren. Wir wollen mithilfe eines Modellprojekts am neuen gebauten Wasserspielplatz innovative Konzepte zur Verschattung von Spielplätzen prüfen.
Nach der zügigen Fertigstellung des neuen kommunalen Hallenbades werden wir das städtische Freibad grundlegend sanieren. Den besonderen Charme mit der großen Liegewiese soll dabei erhalten bleiben.
Stadtgrün und Mobilität
Stadtgrün bedeutet Lebensqualität – ebenso wie eine gute, belastbare Verkehrsinfrastruktur.
Der Erhalt unseres Stadtwaldes als “grüne Lunge” Bad Vilbels hat weiterhin hohe Priorität. Gemeinsam mit bewährten Partnern wie HessenForst machen wir unseren Wald Schritt für Schritt klimaresilienter – hierzu trägt auch auch das klimaangepasste Waldmanagement bei, das etabliert wurde. Gleichzeitig soll der Wald weiterhin aktiv von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können und kein “Museumswald” werden. Eine Stilllegung von weiteren Teilflächen wird es mit uns deshalb nicht geben. Der alte Waldlehrpfad wird modernisiert und zu einem (Lern-)Erlebnis für Jung und Alt. Auch ein neuer Trimm-Dich-Pfad soll geschaffen werden.
Wir schaffen die Voraussetzungen für einen Geburtswald südlich des Friedhofes. Hier erhalten Familien die Möglichkeit, einen Baum für ihr Baby zu pflanzen.
Wir werden auch kleinere Grünflächen in der Innenstadt aufwerten – mit Blühflächen, Bänken und neuen Bäumen. So sollen etwa die Goethewiese, die Flächen rund um den Ritterweiher und in der Straße Auf dem Niederberg zu kleinen Parks mit Aufenthaltsqualität weiterentwickelt werden.
Der Vilbus bleibt ein zentrales Element des innerstädtischen Nahverkehrs. Wir werden prüfen, ob der 61er-Bus wieder im Halbstundentakt fahren kann – für kurze Wege und gute Anschlüsse in der Innenstadt. Der On-Demand-Shuttle Knut, der seit Dezember 2025 auch in Bad Vilbel fährt, wird künftig einen wichtigen Baustein des Bad Vilbeler Nahverkehrs darstellen – insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. Dieses Angebot wollen wir weiter stärken. Die geplante Therme Bad Vilbel soll eine eigene Abfahrt von der B3 erhalten. Mit der geplanten Geh- und Radbrücke über die L3008 schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen dem Wohngebiet Im Schleid und der Krebsschere. Wir nehmen die Sanierung und Attraktivierung des noch nicht sanierten Reststücks der Kasseler Straße in Angriff. Weitere Straßen wie “Im Rosengarten”, die sich in schlechtem Zustand befinden, sollen ebenfalls saniert werden.
Gute Radanbindungen stärken nachhaltige Mobilität. Die Radinfrastruktur im Stadtteil werden wir weiter verbessern, beispielsweise, indem wir den Geh- und Radweg entlang des Berkersheimer Weges befestigen.
Eine wichtige Rolle für die Kernstadt spielt auch der geplante Radschnellweg FRM6, der in Zukunft die Wetterau mit der Mainmetropole Frankfurt verbindet. Er wird als Zubringer für den Radverkehr in Richtung der Friedberger Warte und zur Frankfurter Innenstadt fungieren, aber auch die Radverkehrsanbindung in Richtung Bergen-Enkheim verbessern.
Damit sich alle sicher fühlen
Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt: Bad Vilbel ist sicher – und das soll auch so bleiben. Die Freiwillige Feuerwehr leistet unverzichtbare Arbeit für den Schutz der Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler. Wir werden die zügige Realisierung des neuen Brandschutzzentrums in der Kernstadt vorantreiben, das den heutigen Anforderungen wieder gerecht wird und den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern die bestmögliche Ausstattung bietet.
Wir stehen für Ordnung und Sicherheit im Alltag: mehr Geschwindigkeitskontrollen, insbesondere in der Frankfurter Straße und an neuralgischen Punkten in der Innenstadt, auch an den Wochenenden und in den Abendstunden. Zudem soll der ruhende Verkehr verstärkt kontrolliert werden, um penetrantes Falschparken – etwa auf Geh- und Radwegen – einzudämmen.
Regelmäßige Sprechstunden der Ordnungspolizei und des Schutzmanns vor Ort auf zentralen Plätzen in der Innenstadt. Den freiwilligen Polizeidienst haben wir ausgebaut und wollen ihn weiter stärken.
Engagement und Gemeinschaft
Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft. Der Hessentag hat gezeigt, was in Bad Vilbel steckt: Teamgeist, Zusammenhalt und ein starkes Miteinander. Dieses Gemeinschaftsgefühl wollen wir bewahren und in der Innenstadt weiter fördern. Einmal jährlich soll ein Weinfest gefeiert werden – nach Vorbild des beliebten Weindorfes während des Hessentags.
Vereine und Initiativen in der Innenstadt sollen auch weiterhin kostenfrei städtische Räumlichkeiten nutzen können. Das seitens der Stadt geplante Raumbuchungssystem wird hierbei in Zukunft eine große Hilfe sein. Wir setzen uns für einen weiteren Kunstrasenplatz am Niddasportfeld mit neuen Kabinen ein.
Kultur
Kultur ist ein zentraler Motor für eine lebendige und attraktive Innenstadt. Ob hochkarätiges Theater, Konzerte, Kleinkunst, Lesungen oder niedrigschwellige Angebote für alle Generationen: Kultur stiftet Identität, schafft Begegnungen und prägt das Bild Bad Vilbels weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Die Burgfestspiele in der historischen Wasserburg haben die Quellenstadt in der ganzen Region und darüber hinaus bekannt gemacht. Der Hessentag war ein riesiger Erfolg, und auch die Stadthalle VILCO bietet großartige Möglichkeiten für Konzerte und Kultur-Events. Wir wollen diese Kultur- und Freizeitangebote, darunter auch den Quellensommer, erhalten und ausbauen.
Im Gespräch bleiben
Gute Politik und eine zukunftsgewandte Stadtentwicklung entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort. Wer seinen Stadtteil erfolgreich weiterentwickeln will, muss zuhören, erklären, abwägen und im Dialog bleiben. Uns ist wichtig, Entscheidungen transparent zu machen, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und Anregungen frühzeitig aufzunehmen. Deshalb verstehen wir Bürgerbeteiligung nicht als Pflichtübung, sondern als festen Bestandteil unserer politischen Arbeit in der Kernstadt.
Vor diesem Hintergrund werden wir dafür sorgen, dass der Ortsbeirat Kernstadt als Ortsteil-Gremium noch bekannter und präsenter wird. Die Bürgersprechstunde soll mehr als bisher zu einer Plattform für die Belange der Menschen werden. Auch wollen wir regelmäßige Infostände des Ortsbeirats an wechselnden Orten initiieren und so für noch mehr Bürgernähe sorgen und einen kurzen Weg zur Verwaltung bereiten.
Massenheim
In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Gespräche mit Massenheimer Bürgerinnen und Bürgern geführt, viele Menschen sind auf uns zugekommen. Dabei sind neue Ideen und Pläne für unseren Ortsteil entstanden, die Massenheim noch lebens- und liebenswerter machen sollen. Die möchten wir gerne aufgreifen und in den kommenden fünf Jahren anpacken.
Dorfentwicklung
Massenheim ist der schönste Stadtteil von Bad Vilbel – das finden zumindest wir von der Massenheimer CDU. Es hat seinen eigenständigen Dorfcharakter bewahrt. Der historische Ortskern und die idyllische Erlenbach-Aue werden durch ein modernes Gewerbegebiet ergänzt. Massenheim ist überschaubar, man kennt sich. Hier fühlt man sich wohl. Wir haben nur noch wenige, kleine Flächen zur Verfügung, die zur Bebauung geeignet sind, ohne den Charakter des Ortes zu zerstören.
Daher haben wir uns nur für ein kleines Baugebiet hinter dem Friedhof (Walter-Heil-Weg) ausgesprochen, in dem die Bad Vilbeler Baugenossenschaft ein Objekt errichten und bezahlbaren Wohnraum schaffen wird. Darüber hinaus wird es noch einige städtische Grundstücke für Selbstbauer geben.
Ein stark verdichtetes Neubaugebiet mit 4-5 geschossiger Bauweise zwischen Massenheim und Harheim (wie es von der früheren grünen Regierungspräsidentin für den regionalen Flächennutzungsplan vorgeschlagen wurde) lehnen wir ab. Es würde Massenheims Charakter zerstören.
Grundschule Massenheim
Massenheim ist der einzige Bad Vilbeler Stadtteil, der keine eigene Grundschule hat. Die Massenheimer Grundschulkinder gehen bisher in die Saalburgschule. Wir setzen uns auch weiterhin für eine eigene Grundschule in Massenheim ein, weil wir das Ziel:„ Kurze Beine, kurze Wege“ für sinnvoll halten. Dafür halten wir ein Grundstück im Neubaugebiet „Walter-Heil-Weg“ bereit. Im Moment sieht der Schulträger (Wetteraukreis) nach dem Bau der neuen Grundschule im Quellenpark, der besonders die Saalburgschule entlasten soll, noch keinen Bedarf. Doch Massenheim ist gewappnet, wenn sich die Bewertung ändert. Aktuell findet in vielen Wohngebieten bereits ein Generationswechsel statt.
Sanierung von Wegen
Der Feldweg in Verlängerung des Walter-Heil-Weges entlang des Feldrandes wird gerne zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren genutzt. Im Moment ist er durch gebrochene Betonplatten uneben geworden. Er soll saniert und die Unebenheiten beseitigt werden.
Die Straße zwischen Massenheim und dem Laupus-Hof wurde bereits vor einiger Zeit durch die Pflanzung von Linden aufgewertet. Wir unterstützen die Neugestaltung dieser Zufahrtsstraße durch die Familie Laupus und die Stadt Bad Vilbel. Viele Fahrradfahrer und Fußgänger nutzen diesen Weg zu regionalen Ausflügen. Durch die Neugestaltung soll der Weg für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und angenehmer zu nutzen sein. Besonders schön werden die neu geplanten „grünen Inseln“, Ruhezonen mit Bänken, die zum Verweilen einladen.
Den verlängerten Fußgängerweg vom Mittelweg aus in Richtung Feld und die Verbindung zum Oberweg wollen wir erneuern.
Dorfplatz
Wir wollen die Beeteinfassungen aus Betonpalisaden am Dorfplatzes erneuern. Sie sind in die Jahre gekommen und brechen an vielen Stellen. Dabei können wir uns vorstellen, dass Teile der neuen Einfassung auch als Sitzgelegenheiten für den Wochenmarkt genutzt werden können. Die dortigen Grünflächen möchten wir auch neu und ansprechend gestalten. Auch die Fahrradabstellanlagen am Dorfplatz und vor dem Heimatmuseum sollen nach und nach modernisiert werden.
Historisches Rathaus
Nach der Renovierung des Historischen Rathauses und der Neugestaltung des Heimatmuseums wollen wir jetzt das nebenstehende historische Hirtenhaus sanieren lassen. Dabei sollen vor allem die Toilette und die Küche erneuert werden. Beide sind für den Betrieb des Museumscafés durch die Vereine im Sommer unverzichtbar. Außerdem sollen neue Kühlvitrinen angeschafft werden, die optisch angepasst sind und die im Ausgaberaum verbleiben können und nicht zu jedem Café hin und her transportiert werde müssen. Damit wollen wir die Massenheimer Vereine unterstützen, die dieses Café sonntags ehrenamtlich betreiben und damit einen Treffpunkt für alle Generationen im Ortskern erhalten. Die neuen Kühleinheiten können auch bei Hochzeitsempfängen genutzt werden.
Friedhof
Die Trauerhalle ist in die Jahre gekommen und soll umfassend saniert werden. Uns ist wichtig, dass der Innenraum freundlicher und heller gestaltet wird. Die Lautsprecheranlage soll auch einen modernen technischen Stand gebracht werden, der auch eine gute Verständlichkeit im Außenbereich sicherstellt. Ebenso muss die Toiletten-Anlage modernisiert werden. Das Sanierungsprogramm für die Wege soll fortgesetzt werden. Die beiden Hauptwege sind bereits saniert, nun können die kleineren Zwischenwege, die noch aus alten Waschbetonplatten bestehen, in Angriff genommen werden. Die Brunnenanlage zum Bewässern der Pflanzen soll ähnlich attraktiv gestaltet werden wie in Dortelweil. Langfristig können wir uns weitere Baumpflanzungen für Urnenbestattungen vorstellen.
Sportplatz
Bereits in den vergangenen Jahren wurde viel Geld in den Sportplatz investiert. In der kommenden Legislaturperiode wollen wir den Rasenplatz mit einer neuen, energiesparenden LED-Beleuchtung versehen. Mit einer neuen Fahrradabstellanlage wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass immer mehr Sportler und Besucher mit dem Fahrrad zu Training oder Fußballspielen kommen. Das Basketballfeld neben dem Bolzplatz soll einen neuen Belag erhalten um die Spielqualität für die Jugendlichen zu erhöhen.
Spielplätze
Die Spielplätze in Massenheim befinden sich in einem guten Zustand. In den letzten Jahren wurden immer wieder Spielgeräte ausgetauscht und der Fallschutz erneuert. Durch Schattenblumen und die Pflanzung von Bäumen wurde der Hitzeschutz verbessert. Wir setzen uns dafür ein, dass die Spielplätze kontinuierlich weiterentwickelt werden und so ihre Attraktivität behalten.
Fahrradwege
Wir möchten erreichen, dass die Kreuzung „Am Stock“ und Landesstraße 3008 fahrradfreundlicher wird. Dazu möchten wir eine sichere Wartezone für Radfahrer bei der Ampelanlage schaffen, um die Querungssicherheit über die L 3008 zu erhöhen. Ein weiterer Baustein für ein verbessertes Radwegenetz wird der Ausbau des Radweges entlang des Erlenbaches zwischen der Brücke „Unterer Steg“ und „An den Banggärten“. Der neue Weg wird an der Engstelle verbreitert, durchgehend asphaltiert sein und auch bei schlechteren Witterungsbedingungen gut zu benutzen sein.
Auenkunst
Die einstmals von Ehrenortsvorsteher Jörg Schatz mit ins Leben gerufene Auenkunst ist eine Massenheimer Besonderheit, die wir fortführen und weiterentwickeln wollen. In der Jubiläumswoche wurden Kunstwerke vor den Augen der Spaziergänger vor Ort geschaffen, das fand großen Anklang, ebenso wie das „Auen-Dinner“, das erstmalig ausgerichtet wurde. Es war eine ganz besondere Atmosphäre, gemeinsam unter den schön illuminierten Bäumen und zwischen den Kunstwerken an schön gedeckten Tischen zu essen. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Event auch in den kommenden Jahren durchgeführt wird. Wenn möglich auch weiterhin unter Beteiligung der Künstlerinnen und Künstler der Auenkunst. Die Veranstaltung soll kostenfrei bleiben, damit sie für alle Massenheimerinnen und Massenheimer erschwinglich ist.
Neue Hundeauslaufzone
In Dortelweil und in der Kernstadt sind auf Initiative der CDU bereits umzäunte Hundeauslaufzonen entstanden. Sie bieten Hunden sicheren Freiraum zum Toben – insbesondere solchen, die etwa aufgrund eines ausgeprägten Jagdtriebes nicht ohne Leine laufen können. Auch Massenheim soll wieder eine solche Auslaufzone erhalten, nachdem die Umzäunung der früheren Hundewiese im Stadtteil mehrfach beschädigt wurde und die Fläche daher nicht mehr nutzbar war.
Biber im Erlenbach
Der Erlenbach mit seiner Aue ist ein grünes Band, das mitten durch Massenheim führt. Bei aller naturnaher Gestaltung sind aber auch immer wieder Sicherungsarbeiten notwendig. Zum Beispiel musste die Uferböschung auf Höhe des Schützenhauses saniert werden, um das Vereinsgelände zu sichern und zugleich einen naturnahen Bachlauf zu gewährleisten.
Es ist schön, dass der Biber in Massenheim wieder heimisch ist. Dennoch ist ein umsichtiges Biber-Management nötig. So musste erst vor kurzem ein Biberdamm geöffnet werden, um einen Rückstau der Kanalisation und einen möglichen Überlauf in Wohngebiete zu verhindern. Die Eiche am „Schwamel“ (am Erlenbach auf dem Weg nach Nieder-Erlenbach) wurde vom Blitz getroffen und beschädigt. Wir wollen diesen markante Baum noch lange erhalten. Dazu müssen die Schäden begutachtet und die entsprechenden Maßnahmen zur Erhaltung ergriffen werden.