CDU Gronau ernennt Karl-Peter Schäfer zum Ehrenvorsitzenden

Oliver Junker (links), Lukas Worel und Tobias Utter (rechts) ehren Karl Peter Schäfer.

Zentrale Ziele für die Kommunalwahl vorgestellt

Gronau. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 12. Februar hat die CDU Gronau Karl-Peter Schäfer offiziell zum ersten Ehrenvorsitzenden ernannt. Möglich wurde diese besondere Auszeichnung durch eine Satzungsänderung der CDU Hessen, die eine solche Würdigung nun vorsieht.

Mit der Ernennung würdigt der Ortsverband insbesondere Schäfers langjähriges Engagement für den Stadtteil. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg prägte er als Ortsvorsteher maßgeblich die Entwicklung Gronaus und begleitete zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Ortsentwicklung.

Der Vorsitzende der CDU Gronau, Oliver Junker, erklärte: „Karl-Peter Schäfer hat sich mit außergewöhnlichem Einsatz für Gronau verdient gemacht. Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden ist ein sichtbares Zeichen unseres Dankes und unserer Anerkennung für sein langjähriges Wirken.“

Ortsvorsteher Lukas Worel betonte: „Karl-Peter Schäfer hat unseren Stadtteil nachhaltig geprägt. Viele positive Entwicklungen tragen seine Handschrift. Es ist unser Anspruch, diese erfolgreiche Arbeit verantwortungsvoll fortzuführen.“

Neben der Ehrung, der auch der Vorsitzende der CDU Bad Vilbel, Tobias Utter, beiwohnte, stellte die CDU Gronau ihren Mitgliedern zudem das bereits verabschiedete Kommunalwahlprogramm in seiner finalen Fassung vor und erläuterte die zentralen Vorhaben für die kommenden Jahre.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Aufwertung der Nidder: Geplant ist eine grundlegende Erneuerung des Uferwegs – beginnend an der Brücke Dorfelden über den Startpunkt des Uferwegs bis hin zu dessen Ende auf Höhe der Kreuzung Schmiedestraße/Nidderstraße. Orientierung bietet dabei der bereits modernisierte Abschnitt zwischen der Rendelbrücke und Dortelweil. Gleichzeitig setzt sich die CDU für den Lückenschluss des Radwegs zwischen Gronau und Rendel ein, um eine sichere und durchgängige Verbindung zu schaffen.

Auch die Verkehrssicherheit im Ort soll weiter verbessert werden. Vorgesehen sind unter anderem die Entschärfung von Gefahrenstellen, bessere Markierungen, eine optimierte Beleuchtung sowie ein strukturiertes Instandsetzungsprogramm für Straßen und Wege.

Für Kinder, Jugendliche und den Vereinssport will die CDU attraktive Bewegungsräume schaffen. Dazu zählen die grundlegende Sanierung bestehender Anlagen wie des Basketballfeldes sowie die Prüfung einer umzäunten Sportfläche in Form eines Soccer-Cages unter Berücksichtigung des Lärmschutzes. Perspektivisch sollen zudem integrierte Bewegungsflächen in den bereits in Planung befindlichen Baugebieten berücksichtigt werden. Ergänzend wird die Einführung digitaler Sportboxen geprüft, die über ein Verleihsystem unkompliziert Sportgeräte an Spielplätzen bereitstellen könnten.

Ein weiteres Projekt ist ein digitales Informationsdisplay am Kreisel beziehungsweise in der Ortsmitte, das künftig über Veranstaltungen, Angebote und aktuelle Themen informieren soll. Darüber hinaus treibt die CDU die bereits laufende Entwicklung zweier Baugebiete konsequent weiter voran, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und eine geordnete städtebauliche Entwicklung sicherzustellen.

„Wir verfolgen klare und konkrete Ziele für Gronau – von sicheren Wegen über moderne Freizeitangebote bis hin zu einer nachhaltigen Ortsentwicklung“, so Junker.

Worel ergänzte: „Kommunalpolitik zeigt sich in greifbaren Verbesserungen für den Alltag der Menschen. Genau dafür steht unser Programm.““

Deliah Werkmeister